Tel.: 02236/864 101 | E-mail: office@hospiz-moedling.at
Das Trauer Café findet immer am 2. Montag
im Monat ab 18.00 Uhr statt. Fällt der Montag
auf einen Feiertag, so ist das Trauer Café am Dienstag.
Wo?
Pflege- und Betreuungszentrum Mödling
(Grenzgasse 70, 2340 Mödling)
Haben Sie Menschen in Ihrem Umfeld, die trauern?
Bitte geben Sie diese Information weiter!
Die kommenden Termine für 2026:
12. Oktober
9. November
14. Dezember
Schon seit einigen Jahren gibt es in unserem Verein die Möglichkeit, eine Trauergruppe zu besuchen
oder Einzelbegleitung in Anspruch zu nehmen (Information dazu hier). Seit Mai 2024 gibt es in Zusammenarbeit mit dem Stationären Hospiz im Pflege- und Betreuungszentrum Mödling auch das Trauer Café. Hier bieten wir einen geschützten Raum für das Zusammenkommen trauernder Menschen. Unkompliziert, in gemütlicher Atmosphäre, begleitet von Trauerbegleiterinnen. Denn niemand versteht Trauer besser als Menschen, die selbst trauern. Bei einer Tasse Kaffee soll die Möglichkeit geschaffen werden, zu erzählen oder einfach nur zuzuhören, sich in jedem Fall jedoch nicht alleine zu wissen mit einer großen Last. Das Trauer Café steht allen Menschen offen, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Kommen Sie einfach vorbei – wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Am 31. Oktober und 1. November 2026 werden in der Verabschiedungshalle am Friedhof Maria Enzersdorf wieder liebevoll gestaltete Stationen aufgebaut. Besucherinnen und Besucher sind herzlich eingeladen, innezuhalten, zur Ruhe zu kommen und kleine Trauerrituale durchzuführen.
Der TrauerRaum in Maria Enzersdorf ist ein Gemeinschaftsprojekt von Verein Hospiz Mödling, Pfarre Maria Enzersdorf Zum Hl. Geist und der Evangelischen Pfarrgemeinde A.B. Mödling. Die Stationen werden in ehrenamtlicher Arbeit aufgebaut und betreut. Mit einer kleinen Spende vor Ort kann das gemeinnützige Projekt unterstützt werden.
Viele Trauernde haben in den letzten Jahren diese Gelegenheit genutzt, ihre Gefühle in Worte zu fassen oder Trauer und Schmerz symbolisch einer Klagemauer, einer Herzform oder einem Gefäß mit Wasser anzuvertrauen. Ein symbolischer Trauerweg findet sich ebenso wie ein kleiner Baum – geschmückt mit weißen Bändern als Zeichen der Hoffnung und Zuversicht.
Ehrenamtliche Mitarbeiter*innen, die dem Thema Tod und Trauer achtsam begegnen, bieten jeden Tag die Möglichkeit an, ins Gespräch zu kommen. Man kann aber auch in der Stille des schönen Raums für sich sein. Der TrauerRaum steht allen Menschen offen, der Eintritt ist frei.
Schenken Sie sich ein bisschen Zeit – um innzuhalten, nachzuspüren und sich selbst mit liebervoller Achtsamkeit zu begegnen.
Der TrauerRaum findet am 31. Oktober und 1. November 2026, jeweils von 9.00 bis 18.00 Uhr, in der Verabschiedungshalle am Friedhof Maria Enzersdorf (Grenzgasse 7, 2344 Maria Enzersdorf) statt.
Sonntag, 01.11.26, 15.00 Uhr:
Ökumenische Gräbersegnung
Sonntag, 01.11.26, 16.30 Uhr:
Ökumenische Andacht am Sternenkinderplatz
Sonntag, 01.11.26, 17.30 Uhr:
Abschlussritual an der Feuerschale
Unsere 29. Herbst Enquete findet am
Samstag, 14. November 2026 von 9.00 bis 12.00 Uhr
in den Festsälen des Schloss Hunyadi statt.
(Schloßgasse 6, 2344 Maria Enzersdorf)
Wir freuen uns, wenn Sie nach dem Vortrag
bei Kaffee & Süßem noch ein bisschen bleiben!
Wie jedes Jahr wird es wieder einen Büchertisch der
Buchhandlung KRAL und unseren Bücherflohmarkt zum
Stöbern und Schmökern geben.
Eintritt und Bücherflohmarkt: Freie Spende
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
am Samstag 14. November 2026
In diesem Jahr dürfen wir die renommierte Palliativmedizinerin Dr. Elisabeth Medicus als Referentin begrüßen. Bei unserer Enquete wird sie ihre wertvollen Erfahrungen mit uns teilen. Wir freuen uns sehr auf ihren Vortrag „Kostbare Zeit – über das Lebensende als kostbare Lebensphase“.
Das Lebensende ist nicht nur eine Zeit von Verlusterfahrungen; es kann auch eine verdichtete, kostbare Lebensphase sein: eine Zeit der besonderen Verbundenheit mit dem Leben und mit den Menschen, die man liebt, eine Zeit der Klärung und des Abschieds. Der Vortrag fragt danach, wie Menschen angesichts von Krankheit, Abhängigkeit und Leiden selbstbestimmt sterben können – durch ein bewusstes Annehmen, Gestalten und Deuten der verbleibenden Zeit und nicht nur durch Kontrolle über den Todeszeitpunkt.
Welchen Rahmen brauchen Menschen dafür, dass das gelingen kann? Was kann hospizliche und palliative Begleitung dazu beitragen, dass der Blick auf den eigenen „Lebenskorb“ gerichtet werden kann? Auf das, was gelungen ist, was begonnen wurde und unvollendet blieb, was schmerzt und wofür Dankbarkeit möglich ist? Und schließlich auch: Wie wollen wir selbst im Blick auf unser eigenes Sterben leben?
Dr. med. Elisabeth Medicus ist Ärztin für Allgemeinmedizin mit Spezialisierung in Palliativmedizin. Sie war 20 Jahre für die Tiroler Hospiz-Gemeinschaft tätig und prägte als Ärztliche Direktorin deren Entwicklung maßgebend.